Couch-Wertung

7
Story
Zeichnung

Story

Während sich die vorherigen Bände mehr Zeit für die Geschichte gelassen haben, nimmt Band 3 das Tempo auf, was aber nicht zwingend positiv ist. Kuvira entwickelt sich hier zur Protagonistin und lässt Asami und Korra in den Hintergrund rücken.

Zeichnung

Der Stil von Michelle Wong ist sehr nah an dem der Serie dran und auch die Farbgestaltung finde ich sehr schön. Dafür sind die Kampfszenen zu statisch und auch zu langweilig für eine „Avatar“-Serie.

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Nina Pimentel Lechthoff
Die Legende von Kuvira

Comic-Rezension von Nina Pimentel Lechthoff Okt 2020

Der holprige Weg zur Demokratie

Eigentlich wollte König Wu dem Erdimperium den Weg in die Demokratie ermöglichen. Doch die Wahlen werden von einem perfiden Plan durchkreuzt. Denn Kommandant Guan hat eine Maschine entwickelt, die Menschen durch eine Gehirnwäsche zu seinen treuen Untergebenen macht. Nicht nur König Wu und fast die gesamte Bevölkerung von Gaoling – wo Guan als Gouverneur kandidiert – wurden manipuliert. Auch Korras Verbündete und Freunde Bolin, Mako und Asami kämpfen an der Seite Guans gegen den Avatar. Nach einem Kampf konnte Korra wenigstens Asami gefangen nehmen und mit Kuvira macht sie sich auf dem Weg nach Zaofu und hofft, dort Asamis Gehirnwäsche rückgängig machen zu können. Nicht nur, weil ihre große Liebe sie nun als Feind betrachtet. Denn das gesamte Erdimperium steht kurz davor, in die Fänge des Kommandanten zu geraten.

Wie ein rasender Zug

Die ersten beiden Bänden der Trilogie „Ruinen des Imperiums“ haben mir, was das Tempo angeht, echt gut gefallen. Anders als bei der ersten Trilogie „Revierkämpfe“ hat Autor Michael Dante DiMartino der Geschichte – und uns Lesern – Zeit gelassen. Man konnte der Story gut folgen und die Motivationen der Figuren nachvollziehen. Das ändert sich etwas mit diesem Abschlussband. Denn nicht nur müssen das Erdimperium von Kommandant Guan befreit und die Gehirnwäsche-Opfer gerettet werden, sondern auch die Beziehung zwischen Kuvira und den Mitgliedern der Familie Beifong – Su, Baatar Jr. und Opal.

Ich finde an dieser Stelle hätten die Figuren ruhig mehr Zeit haben sollen, um sich mit dieser neuen Beziehung arrangieren zu können, denn Kuvira hat sie alle betrogen. Während die Dynamik zwischen Korra und Kuvira sich über die zwei vorherigen Bände entwickeln konnte, mussten sich vor allem Opal und Baatar Jr. sehr schnell wieder mit Kuvira abfinden. Obwohl das sehr schnell passiert ist, finde ich das Ergebnis aber ganz in Ordnung. Es sind keine Wunderheilungen passiert, die Verletzungen sind immer noch da – und in den Gesichtern der Figuren gut sichtbar. Allen voran die Beziehung zwischen Kuvira und Baatar Jr. finde ich in dieser Hinsicht ganz gut gemacht.

Asami, wo bist du?

Kuvira und Asami waren zum Ende des zweiten Bandes meine Lieblingsfiguren der Trilogie. Mit Band 3 ist das bei Kuvira immer noch der Fall. Sie bleibt ihrem Charakter treu, ohne komplett zum Bösewicht zu werden. Trotzdem erahnt man hier und da, dass sie ihre eigenen Spielregeln hat und nach diesen handelt. Im zweiten und dritten Band verbringt man viel Zeit mit Kuvira und blickt zwischendurch auch mal in ihre Vergangenheit. Das hilft sehr dabei, sich mit Kuvira anzufreunden.

Dafür fallen aber leider alle anderen Figuren ein bisschen hintenüber. Darunter leidet insbesondere Asami, denn sie ist erstens für einen Teil der Geschichte unter dem Einfluss von Guans Gehirnwäsche. Später spielt sie kaum noch eine Rolle. Dieses Problem hat auch die eigentliche Protagonistin der Serie, Korra. Sie und Asami kümmern sich gefühlt mehr umeinander als um den Kampf gegen Guan.

Wo bleibt die Action?!

Die Action ist das größte Problem dieser zweiten Trilogie von „Die Legende von Korra“. Während mir der Zeichenstil von Michelle Wong ganz gut gefällt, fehlt mir eindeutig die Dynamik in den Bildern. Die gesamte Trilogie ist von der Geschichte her etwas „ruhiger“. Die Zukunft des Erdimperiums steht zwar auf der Kippe, trotzdem wird der Handlung und den Dialogen viel Zeit gegeben. An diesen Stellen können die Bilder von Wong echt gut für sich stehen. Aber für mich steht die „Avatar“-Reihe für sehr gut gezeichnete Kämpfe. Während ich mit dem Stil von Irene Koh in der „Revierkämpfe“-Trilogie nicht viel anfangen konnte, muss ich doch gestehen, dass ihre Kämpfe sehr gut gezeichnet sind. Das ist bei Wong leider anders. Die Kämpfe sehen sehr statisch aus und zu keiner Zeit hatte ich wirklich Angst um die Figuren.

Eines muss ich ihr aber lassen: Die Farbgestaltung des Kampfs zwischen Kuvira und Guan zum Ende der Geschichte finde ich wunderschön. Der Kampf passiert in der Morgendämmerung, dementsprechend sind die Bilder in verschiedene Rosa- und Lilatöne eingetaucht.

Fazit:

Die Trilogie „Ruinen des Imperiums“ hat sehr stark angefangen und mit Kuvira und Asami zwei bekannten Figuren sehr hervorgehoben. Das Tempo war angenehm und die Entwicklung der Figuren nachvollziehbar. In „Die Legende von Korra 6 – Ruinen des Imperiums 3“ verliert sich das aber in vielen Punkten. Kuvira ist zwar trotzdem eine sehr gute Figur, dafür fällt Asami unter den Teppich – sogar Korra gerät sehr in den Hintergrund. Zeichnerisch ist der Band ganz okay, aber für eine Serie wie „Die Legende von Korra“ hätte ich viel dynamischere Kampfszenen erwartet.

Die Legende von Korra 6 - Die Ruinen des Imperiums Bd. 3

Die Legende von Korra 6 - Die Ruinen des Imperiums Bd. 3

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