Text:   Zeichner: Stefano Raffaele

Olympus Mons - 3: Hangar 754

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André C. Schmechta
8101

Comic-Couch Rezension vonApr 2019

Story

Christophe Bec treibt die Geschichte in Band drei mit hohem Tempo voran. Das geht etwas zu Lasten der geheimnisvollen Atmosphäre. Dennoch, die Spannung bleibt durchweg bestehen.

Zeichnung

Grafisch bleibt Stefano Raffaele seiner Linie treu. Die moderne Optik mit kräftigen Farben passt zur Atmosphäre der Geschichte. Doch wie in den Bänden zuvor wünsche ich mir öfter ein Ausbrechen aus der kleineren Panel-Struktur.

Der Countdown für die Menschheit läuft

Zum Ende von Band 2 stand bereits außer Frage, dass es sich bei den mysteriösen Anomalien in der Barentsee und an weiteren Orten auf der Welt um außerirdische Technologie handelt. Und nicht mehr nur Aaron Goodwin, dessen Visionen eine Zerstörung der Erde prophezeien, ist sich der Gefahr bewusst, die von den Anomalien auszugehen vermag. Aber es ist bereits zu spät...

Die Anomalien sind reaktiviert und der Countdown für die Menschheit läuft. Die Zahl der Opfer nimmt bereits zu. Denn viele, die mit einer der Anomalien in Berührung kamen, sind verstrahlt und sterben einen grausamen Tod.

Doch offenbar gibt es eine Möglichkeit, das scheinbar unausweichliche Ende noch zu verhindern. Eine der Anomalien auf dem Mars könnte dazu der Schlüssel sein. Das Problem: Kosmonautin Jelena Schewtschenko ist die einzige Überlebende der Mars-Crew.

Hohes Tempo und viel Dramatik

Christophe Bec treibt die Geschichte in Band drei mit hohem Tempo voran. Die Dramatik spitzt sich zu. Manche Schauplatzwechsel ereignen sich schon nach wenigen Panels auf einer Seite. Während die verschiedenen Interessengruppen weiterhin versuchen, alle Rätsel und natürlich die genaue Herkunft der Anomalien zu entschlüsseln, tauchen bereits erste Außerirdische auf. Es verwundert wenig, dass das Aufeinandertreffen nicht ganz friedlich abläuft.

Grafisch bleibt Stefano Raffaele seiner Linie treu. Die moderne Optik mit kräftigen Farben passt zur Atmosphäre der Geschichte. Doch wie in den Bänden zuvor wünsche ich mir öfter ein Ausbrechen aus der kleineren Panel-Struktur.

Fazit:

„Hangar 754“ ist der bisher temporeichste Band der Olympus Mons Reihe. Das geht etwas zu Lasten der geheimnisvollen Atmosphäre. Dennoch, die Spannung bleibt durchweg bestehen und die knapp 50 Seiten sind wieder viel zu schnell vorbei. Mit weiteren Zeitsprüngen zurück in die Vergangenheit sammelt der Leser wieder einige neue Puzzleteile zu den Hintergründen der Anomalien. Doch das gesamte Bild ist noch nicht vollständig. Im September geht es weiter. Dann steht die Veröffentlichung von Band 4 an.

Olympus Mons - 3: Hangar 754

Christophe Bec, Stefano Raffaele, Splitter

Olympus Mons - 3: Hangar 754

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