Wild West - 1. Calamity Jane

Erschienen: Juli 2020

Couch-Wertung

8
Story
Zeichnung

Story

Packend inszenierter und spannender Auftakt des Western-Zweiteilers, der den Weg der jungen unterdrückten Martha Cannary zur Revolverheldin Calamity Jane aufzeigt.

Zeichnung

Nicht nur die düsteren Sequenzen schaffen eine dichte Atmosphäre. Mit vielen Details ausgestattet entsteht eine sehr lebendige Western-Welt in der Kleinstadt Omaha. Dabei wird auch nicht an derben blutigen Momenten und nackter Haut gespart.

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André C. Schmechta
Geschichte einer Western-Legende

Comic-Rezension von André C. Schmechta Okt 2020

Calamity Jane - bei versierten Western-Fans dürfte es gleich klingeln. Genau, es ist eben diese Calamity Jane, die in den 1860er/1870er Jahren im wahrsten Sinne des Wortes ihren Mann gestanden hat. In Männerkleidung gehüllt, mit rauer und selbstbewusster Art, versorgte und beschützte sie ihre Familie, verschaffte sich so Respekt und wurde zur Wild-West-Legende. Natürlich ist ihre Geschichte bereits Vorlage für Film und Literatur gewesen. Und sie tritt auch nicht das erst mal in einem Comic auf.

Aus der Unterdrückung in die Selbstbestimmung

In der hier erzählten Version von Thierry Gloris und Jacques Lamontagne arbeitet Calamity Jane zunächst als 16-jährige Martha Cannary in einem Bordell in Omaha. (Noch) nicht, um ihren Körper zu verkaufen, sondern als einfache Hausangestellte. Doch ihre Situation soll sich schon bald deutlich verschlimmern, als sie in der Schuld des skrupellosen Zuhälters Hicks steht. Nur Wild Bill Hickok - mit dem die echte Calamity Jane tatsächlich verheiratet gewesen sein soll - stellt ihr einen möglichen Ausweg in Aussicht: einen Colt.

Der Wilde Westen hat seine eigenen Gesetze. Es gilt das Recht des Stärkeren oder des Schnellsten mit dem Colt. So werden auch im Auftaktband der Western-Reihe „Wild West“ wahrlich keine Gefangenen gemacht - was dem Sheriff von Omaha bei seinem exzessivem Alkoholkonsum sowieso nur schwer gelingen dürfte. Schießereien, Schlägereien, Vergewaltigung, Folter sind auch hier an der Tagesordnung.

Im Mittelpunkt steht die junge Martha, die sich der Willkür skrupelloser Männer ausgesetzt sieht. Unterdrückt und in die Enge getrieben fasst sie den Entschluss auszubrechen. Diesen Weg erzählt Gloris zwar in hohem Tempo, ohne aber dabei die Figuren aus dem Auge zu verlieren.

Lamontagne taucht das Setting in erdige Farben. Nicht nur die düsteren Sequenzen schaffen eine dichte Atmosphäre. Mit vielen Details ausgestattet entsteht eine sehr lebendige Western-Welt in der Kleinstadt Omaha. Dabei wird auch nicht an derben blutigen Momenten und nackter Haut gespart. Die Gesichter der Figuren werden gelegentlich überzeichnet, was ihnen etwas Skurriles verleiht, aber damit auch unnötig Ernsthaftigkeit nimmt.

Fazit:

„Wild West“ ist ein packend inszenierter und spannender Auftakt des Western-Zweiteilers, der den Weg der jungen unterdrückten Martha Cannary zur Revolverheldin Calamity Jane aufzeigt. Wann Band 2 erscheint ist noch nicht bekannt.

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