Weekly Shonen Hitman 01

Erschienen: Dezember 2020

Couch-Wertung

8
Story
Zeichnung

Story

Die Story ist zwar interessant und teils auch amüsant zu verfolgen. Leider ist sie auch etwas zu detailliert, sodass sich einige Leser möglicherweise langweilen.

Zeichnung

Gute, gelungene Zeichnungen, die leicht durch die Handlung führen. Daher unterstützen sie vorteilhaft das Geschehen.

Leser-Wertung

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Thomas Breuer
Das Geheimnis des Erfolges

Comic-Rezension von Thomas Breuer Feb 2021

Zuerst die Idee! Etwas arbeiten. Dann der Erfolg. So einfach ist die Arbeit in einem Verlag nicht, wie Ryunosuke feststellen muss. Sein Ziel ist es, der erfolgreichste Mangaredakteur seines Verlages zu werden.

Aller Anfang ist schwer

Nach dem Studium möchte der junge Student Kenzaki Ryunosuke Redakteur in einem Mangaverlag werden. Aber nicht in irgendeinem, sondern in einem der größten. Der Kodansha-Verlag zählt zu den größten in Japan. Ein Vorstellungsgespräch ist da eine ganz besondere Ehre. Nur leider ist der junge Mann etwas abgelenkt. Zum einen ist da eine junge Zeichnerin, die ihre Skizzen einfach so auf dem Gang herumliegen lässt und auch noch wütend ist, wenn man sie ungefragt liest. Zum anderen sind es die Fragen der Vorgesetzten, die Kenzaki aus dem Konzept bringen. Und dann seine Antworten, die nicht wirklich seine Gegenüber begeistern. Für Kenzaki wäre es kein Wunder, wenn er den Job wahrscheinlich nicht bekäme.

Doch das Wunder geschieht und für den Studenten beginnt der Start in seinem Traumjob als Redakteur. Leider ist der Einstieg in die Arbeitswelt nicht sehr einfach. Vor allem, wenn man sich alleine gelassen fühlt und niemand den Neuling wirklich beachtet. Dazu kommt noch, dass Kenzaki zu Beginn mal nur Telefondienst schieben muss, weil für ihn keine bessere Tätigkeit gefunden wird. Als sich die junge Zeichnerin bei Kenzaki meldet, sieht der Junge seine Chance um Karriere zu machen.

Steiniger Karriereweg

Takanashi Tsubasa, so der Name der Zeichnerin, zählt genauso wie Kenzaki zu den Anfängern. Erst durch die positiven Äußerungen des Jungredakteurs hat sich die eher schüchterne Frau getraut, ihre Skizzen einzureichen. So wirklich überzeugt ist Takanashi nicht, dass der junge Mann sie erfolgreich unterstützen kann, da er ja ebenfalls null Erfahrung aufweist. Außerdem gibt es Redakteure im Verlag, die eine Auflagenzahl von über einer Million vorweisen können. Daher wären diese wahrscheinlich die bessere Wahl, wenn man etwas veröffentlichen will. Gerade die erfahrenen Redakteure schenken dem Werk von Takanashi keine Beachtung.

Für Kenzaki ist dies eine Kampfansage. Schon als er die Skizzen während des Bewerbungsgesprächs sah, war er von dem Manga begeistert. Sein Ziel besteht nun darin, Takanashi zur erfolgreichsten Mangaka des Landes zu machen. Dass es für dieses Vorhaben dennoch Erfahrung braucht, muss er auf den harten Weg feststellen. Zum Glück erhalten der junge Redakteur und die junge Zeichnerin Hilfe von erfahrenen Profis.

„Ich werde der König der… Redakteure!“

Nur mit harter Arbeit gelangt man an die Spitze. Dieses Motto beinhaltet dieser Manga. Und dass die Verlagsbranche nicht zu den einfachen Berufssparten gehört, wird hier deutlich zur Schau gestellt. Erfolg wird durch Auflagenzahlen gekennzeichnet. Vergleichbar sind hier Zeichnungen wie die Fahndungsfotos bei One Piece. Die höchste Auflagenzahl mit 182.260.000 Stück gilt es zu schlagen. Kenzaki steht mit null Stück am Fuße des erstrebten Berges.

Das Sprichwort „Kein Meister fällt vom Himmel“ bewahrheitet sich genauso in dieser Geschichte. Hat Takanashi auch Talent, sind ihre Werke noch verbesserungswürdig. So sieht der Leser, welche besonderen Fähigkeiten ein Mangaka benötigt und wie er sie mit Übungen verbessern kann.

Autor und Zeichner Kouji Seo bietet für seine Leser einen interessanten Einblick in die Welt der Mangaka und des Verlagswesens. Zeichnerisch erkennt man die Erfahrung des Autors, welche die Geschichte leicht verfolgen lässt. Leider geht die Handlung etwas zu sehr in die Tiefe des japanischen Verlagswesens und wird daher etwas langweilig.

Fazit:

Will jemand wissen, wie man Erfolg in einem japanischen Verlag hat? Welche Dramen sich in den Redaktionsräumen abspielen? Hier findet er die ideale Lektüre. Eine große Portion Interesse für das Verlagswesen ist von Vorteil.

Weekly Shonen Hitman 01

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Letzte Kommentare:
18.02.2021 13:59:25
frau.meln

Weder gut noch schlecht, aber doch etwas nichtssagend.

Der Zeichenstil gefällt mir gut, er ist sehr klar und ordentlich ausgearbeitet. Zudem gibt es einige Hintergründe die zwischen einfach und detailreich schwanken.

Gut gefällt mir die Story Idee und die Charaktere sind mir sympathisch. Zudem mag ich das Slice of Life flair.

Was mir allerdings nicht so gut gefällt, ist, dass alle Charaktere doch sehr blass bleiben und dadurch erstmal recht klischeehaft wirken. Außerdem sind mir die Emotionen zu überspitzt und der Funke springt nicht über, obwohl der Mangaka durchaus einiges an Emotionen abbilden kann.

Was zudem nicht meinem Geschmack entspricht, ist der Fan-Service. Dieser ist zwar gut integriert, aber dennoch etwas, dass ich wirklich so gar nicht brauche.

Wie es die Überschrift schon sagt, empfinde ich den Titel als recht nichtssagend und werde ihn daher nicht weiterverfolgen.

Alita:
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