Couch-Wertung

9
Story
Zeichnung

Story

Egal wie Sherlocks erster Fall, Studie in Scharlachrot, erzählt wird, er bleibt spannend. Vor allem die Auflösung verliert auch in dieser Interpretation nicht ihren Zauber.

Zeichnung

Ein neuer Sherlock! Ein neuer Watson! Die Darstellung der Handlung passt ins zukünftige Szenario. Doch reizt die Geschichte mehr als die zeichnerische Wiedergabe.

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Thomas Breuer
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Comic-Rezension von Thomas Breuer Jan 2020

Verbrechen in der Zukunft zahlt sich nicht aus! Auch hier verfolgt der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes jede Spur des Täters. Mit Watson an seiner Seite, warten interessante Fälle für die Leser.

Sherlock of the Future

In einem zukünftigen London schlägt sich der verwundete Militärarzt John Watson mehr schlecht als recht durch. Er gilt als Verlierer und Pechvogel. Da trifft es sich gut, dass er ein lukratives Angebot bekommt. Freie Kost und Logis in der Baker Street 221 B. Der Haken an diesem Offert ist, dass Watson einen Mitbewohner hat, den er beaufsichtigen soll. Einen Androiden namens Sherlock Holmes.

Watson lehnt das Angebot zunächst ab. Zutiefst hegt er Abscheu gegen Maschinen, da er durch eine verwundet wurde. Die anfängliche Skepsis wird jedoch revidiert, als Sherlock den Doktor aus einer misslichen Situation rettet. Somit zieht Watson bei seinem neuen Freund ein.

Erster Fall in scharlachroter Farbe

Bereits während des ersten Zusammentreffens mit Sherlock fiel Watson auf, dass es sich hierbei um einen außergewöhnlichen Androiden handelt. Sherlocks Schlussfolgerungen beeindrucken den Mann, sodass die beiden kurzerhand eine Privatdetektei gründen. Doch das Geschäft will zunächst nicht wirklich florieren. Abgesehen von ein paar vermissten Haustieren, warten die zwei Detektive auf den großen Durchbruch.

Sherlocks Erbauerin sieht sich gezwungen, den beiden Spürnasen unter die Arme zu greifen. Bei der Entwicklerin handelt es sich um Doktor Sherringford Emma Lestrade, deren Vater zufällig Gregory Lestrade heißt und für Scotland Yard arbeitet. Selbstverständliche kann Papa seiner lieben Tochter nichts ausschlagen, so überlässt er den beiden Detektiven einen scheinbar simplen Fall von Selbstmord.

Der Fall weist vorerst keine Hinweise auf Fremdverschulden auf. Auch Sherlock findet keine Beweise, dass neben den Toten eine weitere Person im Raum war. Einzig die Buchstaben R, A, C, H, E, sind für die Ermittler rätselhaft.

Erst als ein weiteres Selbstmordopfer auftaucht und Sherlocks Vermieterin - Mrs. Hudson - einen Suizidversuch unternimmt, entdecken die Detektive, dass ein tödliches Spiel gespielt wird.

Übermenschliche Schlussfolgerungen

Bereits in den Büchern von Sir Arthur Conan Doyle beeindruckte Meisterdetektiv Sherlock seine Mitmenschen durch sein logisches Denken. Vielen mag hierbei der Gedanke kommen, dies kann doch kein Mensch sein, der diese Schlussfolgerungen von sich gibt. Daher ist es durchaus freudig zu beobachten, dass sich der Meisterdetektiv als Maschine präsentiert. Schon lange ist das Bildnis des Pfeife rauchenden Geigenspielers aus der viktorianischen Zeit verschwunden und hat sich erfolgreich in die Moderne etabliert. In diesen Manga schreitet der Detektiv etwas weiter in die Zukunft.

Diese paar Schritte weiter in der Zeit stimmen sowohl Mangaleser, als auch Sherlock Fans zufrieden. Die Liebhaber des britischen Detektivs finden auch hier die Bestandteile, wie sie auf den Werken von Doyle basieren. Nun sind Sherlock und Watson jedoch jung, dynamisch und mit auffälligen Frisuren gezeichnet. Mrs. Hudson ist ein sexy Vamp, sodass einige Inspektoren Nasenbluten kriegen. Lässt man die Bilder mit der bekannten Story auf sich wirken, darf sich der Leser auch auf die Konfrontation mit Sherlocks Erzfeind, der auch in diesem Teil seinen Einstand feiert, freuen.

Fazit:

Sherlock Holmes ist ein Phänomen, das sich von der Vergangenheit bis in die Zukunft erstreckt. Zwar ist dies nur eine weitere Interpretation von Doyles Romanen, dennoch bleiben Spannung und Faszination der Geschichten erhalten.

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