Chainsaw Man 01

Erschienen: Oktober 2020

Couch-Wertung

8
Story
Zeichnung

Story

Zu Beginn mitleiderregend und rasant erzählt. Ab Mitte des Mangas verliert der Protagonist seine Sympathie und die Geschichte ihre Dy-namik.

Zeichnung

Gute Zeichnungen, die dem Leser in eine groteske Welt als auch in eine noch bizarrere Story führen.

Leser-Wertung

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Thomas Breuer
Pack die Kettensäge aus!

Comic-Rezension von Thomas Breuer Okt 2020

Monster und Kettensägen sind nicht unbedingt die besten Freunde. Dennoch gibt es kein besseres Werkzeug, um sich gegen fiese Ungeheuer zu verteidigen. Auch dieser Held fürchtet dank seiner Kettensäge weder Tod noch Teufel.

Armer Teufel

Zu den Glückskindern zählt Denji nicht gerade. Sein Vater ist tot und hat ihm einen Berg voller Schulden hinterlassen. Nicht bei einem einfachen Kredithai, sondern bei der Yakuza, der japanischen Mafia. Um die Schuldenlast, die sein alter Herr ihm hinterlassen hat, abzuzahlen, schreckt der Junge nicht zurück auch einige Körperteile zu verkaufen.

Als hätte das Schicksal den armen Burschen nicht schon genug gebeutelt, begegnet er auch noch einem Teufel. Pochita ist ein Dämonenmischling, bestehend aus Hund und… Kettensäge. Mit einem neu geschnürten Bündnis startet Denji eine Laufbahn als Teufelsjäger. Dadurch kann er eine ordentliche Stange Geld verdienen. Vorübergehend scheint sich Denjis Leben zum Besseren zu wenden. Bis die beiden Freunde in einen tödlichen Hinterhalt geraten.

Always look on the bright side of life!

In der Not vereinen sich Denji und Pochita, somit wird aus dem Knaben selbst eine Art menschliche Kettensäge. Dem Chainsaw Man gelingt es auf seine schneidende Weise sich aus der Falle zu befreien, welche ein anderer Teufel gestellt hat. Glücklich nochmals davon gekommen zu sein, macht Denji eine neue Bekanntschaft. Eine staatliche Teufelsjägerin mit dem Namen Makima. Was Denji sonst im Pfusch erledigt hat, wird auch von der staatlichen Seite kontrolliert. Die Beamtin ist beeindruckt vom Talent des jungen Mannes und nimmt ihn kurzerhand mit. Wieder gehen Denjis Träume, nicht mehr hungern zu müssen und eine Freundin zu haben, scheinbar in Erfüllung. Doch Makima sieht in dem Jungen keinen echten Kerl, sondern eine Art Haustier. Gehorcht das Tier nicht seiner Herrin, wird es schnell entsorgt.

Will der Mann immer nur das Eine?

Bis zu diesem Teil der Geschichte bekommt der Leser wirklich Mitleid mit den armen Denji. Ebenfalls sind die Actionszenen so gezeichnet, dass man den Kampf gerne verfolgt. Zum Schmunzeln bringen einen die neuen Charaktere, welche Denji im Laufe der Handlung kennenlernt. Sie wirken zu Beginn immer nett, beinahe fürsorglich. In Wahrheit sind es ganz hinterlistige Personen, denen der Junge auf den Leim geht. Bestes Beispiel: Wenn Makima Denji zu ihrem neuen Hündchen macht. Soweit passt die skurrile Handlung gut zusammen.

Störend ist die Wandlung des anfänglich sympathischen jungen Denji in einen - anders lässt es sich leider nicht ausdrücken – notgeilen Perversling. Während in anderen Werken zweideutige Anspielungen oder peinliche Szenen eher in humorvollem Stil enden, nerven die permanenten Sexgedanken des Protagonisten. Auch Männer denken nicht immer nur an das Eine!

Lässt man bei diesem Manga nur die Bilder sprechen, erlebt der Leser einen gut gezeichneten Actionfilm. Sowohl werden die Gefühle der Personen gelungen vermittelt, als auch ziehen die Kampfszenen die Leser in ihren Bann. Wer sich nur grob auf die Handlung konzentriert und näher die Zeichnungen betrachtet, findet eine merkwürdige Welt voller Tod und Teufel.

Fazit:

Anfänglich mag Chainsaw Man noch unterhalten, doch im Laufe der Handlung kann die Welt, in der die Geschichte spielt, für einige Leser zu schräg sein. Auch der Held macht eine Wandlung durch, die nicht jedermann gefällt. Dennoch, wer absonderliche Action mag, darf sich diese Serie nicht entgehen lassen.

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