Versailles of the Dead 01

Erschienen: Oktober 2020

Couch-Wertung

8
Story
Zeichnung

Story

Die Handlung behält einen kleinen Spannungsbogen, obwohl man im mittleren Teil das Interesse verlieren kann. Erst gegen Ende finden Über-raschungen statt, die wieder Aufmerksamkeit erhaschen.

Zeichnung

Gute Zeichnungen, die sogar unwissende Leser in die Irre führen kön-nen. Gruselszenen können für eine leichte Gänsehaut sorgen.

Leser-Wertung

-
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Thomas Breuer
Die Prinzessin ist tot! Lang lebe die Prinz(essin)!

Comic-Rezension von Thomas Breuer Nov 2020

Für seine Intrigen ist der französische Hof bekannt. Louis der XVI und seine zukünftige Königin Marie-Antoinette befinden sich im Zentrum dieses Ränkespiels. Hinter Versailles Türen findet man genug Leichen im Keller und nicht alle bleiben in ihren Gräbern liegen.

Heimat bist du großer Töchter und Söhne!

Die Hochzeitsglocken läuten in den Königreichen Frankreich und Österreich. Aus diesem Grunde begibt sich die österreichische Prinzessin Marie-Antoinette, aus dem Hause Habsburg, auf den Weg nach Versailles. Dort soll sie ihren zukünftigen Gemahl treffen. Alleine reist die Prinzessin nicht. An ihrer Seite ist ihr Zwillingsbruder Albert. Leider verläuft die Fahrt nicht wie geplant, die Kutsche wird angegriffen. Jedoch nicht von einfachen Banditen, sondern von Zombies.

Mit knapper Mühe kann eine verletzte Prinzessin den französischen Hof erreichen. Diese wird sofort versorgt und in ihre Gemächer gebracht. Unter dem Schutz des Leibgardisten Bastian soll sich die lädierte Frau erholen. Im Schloss ist es bedauerlicherweise auch nicht sicher. Marie-Antoinette wird wieder attackiert. Als Bastian die Attentäter vertreibt, erkennt er, dass nicht die Prinzessin den Zombieangriff überlebt hat, sondern Albert, ihr Zwilling.

Friede, Freude, Ränkespiel

Bastian ist natürlich überrascht, dass sich die zukünftige Königin von Frankreich als Mann herausstellt. Ebenso seine Majestät. Um den Frieden zu wahren wird der Mantel des Schweigens über die Affäre gelegt und Albert gibt sich weiterhin als seine Schwester aus. Er ehelicht den Enkel des Königs und alles scheint gut zu verlaufen. Bastian hingegen misstraut der Scharade. Er beginnt den Überfall nochmals genauer zu untersuchen.

Prinzessin Antoinette/Albert lebt sich zwischenzeitlich in ihrem neuen Zuhause ein. Sie amüsiert sich mit ihren Kammerzofen und genießt das Leben am Hof. Sie besucht Bälle, wo sie neue Freundschaften knüpfen möchte. Dies ruft selbstverständlich Neider auf den Plan. Besonders Madame du Barry, die Mätresse seiner Majestät, ist auf die österreichische Konkurrenz nicht gut zu sprechen. Schon vor der Ankunft der Prinzessin hatte sie bei dem Zombieangriff ihre Hände im Spiel. Aber nicht nur sie scheint etwas über die Mort-vivant, wie die Zombies genannt werden, die in Paris auftauchen, zu wissen. So einige hohe Persönlichkeiten schmieden finstere Pläne.

Der kleine Unterschied macht‘s

Eine bekannte Geschichte in unserer heutigen Zeit ist die, dass es im frühen Mittelalter einmal eine Frau schaffte den Heiligen Stuhl zu besteigen. Bei „Versailles of the Dead“ findet sich eine ähnliche Situation. Die berühmte Prinzessin aus Österreich ist hier ein Mann und er gibt sich die größte Mühe, nicht aufzufliegen. Zeichnerisch schafft es der Mangaka auch seine Leser zu täuschen. Wenn man nicht wüsste, dass es Albert ist, könnte wirklich geglaubt werden, es wäre seine Schwester. Das Verschwörungsszenario und die düsteren Zombieszenen sorgen für Interesse und einen leichten Gruseleffekt.

Leider gibt es einige Kleinigkeiten, welche die Freude an der Lektüre etwas dämpfen. - Abgesehen davon, dass ich nicht wirklich ein Fan von Zombies bin. - Die Anzahl an Intrigen und Geheimnissen lässt möglicherweise einige Leser den Faden an der Geschichte verlieren.

Desweiteren entspricht die Darstellung von Österreich in diesem Manga der heutigen Geografie. Im 18. Jahrhundert war das Land sehr viel größer. Außerdem wird in der Übersetzung Marie-Antoinette einmal ins 16. Jahrhundert verfrachtet. Es mögen vielleicht nur Kleinigkeiten sein, doch wie man sieht, ist so ein kleiner Unterschied bedeutend.

Fazit:

Gruseliger, mysteriöser Historienmanga, der seine Leser anzieht, wie Zombies das Menschenfleisch. Auch wenn man keine Untoten mag, lässt die Ränke, welche in Versailles geschmiedet werden, dass Interesse des Lesers aufflammen.

Versailles of the Dead 01

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