The Promised Neverland 1

Erschienen: März 2018

Couch-Wertung

9
Story
Zeichnung

Story

Dass die schöne neue Welt nicht real sein kann, ist von Anfang klar. Warum die Seifenblase platzt und ob die Helden ihr Leben, als auch das ihrer „Geschwister“ retten können sind der Zündstoff dieser Geschichte. Leider lassen die neuen Erkenntnisse dieser Welt und die neuen Fragen den Leser fast keine Verdauungspause.

Zeichnung

Die Zeichnungen sind stimmlich an die Story angepasst. Die Bilder an sich vermitteln gelungen die Gefühle der Protagonisten, sodass der Leser sich wunderbar in den jeweiligen Charakter hineinversetzen kann.

Leser-Wertung

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Thomas Breuer
Flucht aus der Glückseligkeit

Comic-Rezension von Thomas Breuer Okt 2018

Grace Field House, ein behüteter Ort für Waisenkinder. Die Heimleiterin wird liebevoll von ihren Schützlingen „Mutter“ genannt. Zu den ältesten Bewohnern gehören Emma, Norman und Ray. Das idyllische Zuhause wird jedoch zum düsteren Gefängnis, als die drei ein schreckliches Geheimnis entdecken.

Friede, Freude, Falsches Paradies

In eine richtig paradiesische Welt taucht der Leser bei diesem Manga ein. Doch von Beginn an fühlt jeder der die Story verfolgt den „crack in the mirror“.

Die Kinder von Grace Field haben schöne weiße Kleider und Nummern an ihren Hälsen tätowiert. Neben Spielen, der täglichen Hausarbeit, werden tägliche Tests durchgeführt. Gerade wer bei diesen Tests schlechte Ergebnisse erzielt wird früher adoptiert und darf das eingefriedete Gelände verlassen.

Katz und Maus und Plüschhäschen

Nach einer weiteren Adoption hat leider eine der Bewohnerinnen ihr Plüschhäschen vergessen. Die lebensfrohe Emma verlässt das Gelände, um das Kuscheltier dem Mädchen zurückzubringen. Dabei entdeckt sie, dass ihr Leben und das ihrer Freunde in Gefahr sind. Die einzige Möglichkeit um zu Überleben ist die Flucht von Grace Field House. Gemeinsam mit Norman und Ray plant Emma den Ausbruch aus diesem „Idyll“, dabei möchte sie so viele Kinder mitnehmen wie möglich.

Hier beginnt nun das Katz-und-Maus-Spiel in dieser Geschichte. Denn die gute „Mutter“ hat natürlich gemerkt, dass jemand das Geheimnis von ihrem Waisenhaus kennt. Mit allen psychologischen und technischen Mitteln versucht sie die Mitwisser zu entlarven.

Nerven aus Stahl…

sind bei dieser Lektüre sehr wichtig, denn gerade die psychologischen Spiele und das Taktieren der jungen Helden, machen diesen Manga lesenswert. Immer wieder erschwert Mutter die heimlichen Fluchtpläne, sodass es aussichtslos für Emma, Ray und Norman scheint. Beinahe ist zu glauben, die drei sollten sich ihrem Schicksal ergeben. Persönlich muss ich jedoch sagen, dass mir einige Wendungen beinahe zu viel sind.

Charakterlich sind die drei jungen Protagonisten sympathisch zu betrachten. Auch die mysteriöse Mutter entwickelt in der Handlung eine Tragik, die fragen lässt, ob sie überhaupt die Böse ist oder nur ein Opfer ihrer Zeit.

Um dies als Leser zu erfassen braucht es einige Seiten. Denn angesiedelt ist das Geschehen in einer, für uns nicht mehr so fernen Zukunft des Jahres 2045. Die Kinder finden heraus, dass vor dreißig Jahren etwas die Welt verändert hat. Nur was, bleibt ein Rätsel.

Bilder mit Gänsehauteffekt

Bei diesem Manga sind die Panels sehr Leserfreundlich angelegt, sodass sich auch unerfahrene Mangaleser leicht zu Recht finden. Die Zeichnungen im japanischen Stil, harmonisieren mit der Story. Bei einigen Bildern, ohne Text, bekam ich sogar Gänsehaut. Förmlich spürte ich die Angst, die die jungen Protagonisten empfinden.

Zwischen den jeweiligen Kapiteln findet der Leser Charakterstudien und erste Entwürfe der Story. Am Ende des Buches ist eine Vorschau auf Band 2 zu finden. Diese rundet den hervorragenden Anfang der Serie ab.

Fazit:

Mystery-Mangafans finden hier ein Festessen. Viele Fragen, wenige Antworten. Die Kombination von Zeichnung und Story fesselt Leser von der ersten Seite an. Mit gekonnten Cliffhanger ist dieser Manga mit Schokolade vergleichbar. Wurde nur ein Band gekostet, will sofort mehr verspeist werden.

The Promised Neverland 1

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