Ins kalte Wasser

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Als die achtzigjährige Yvonne ihr Haus zum letzten Mal verlässt und hinter sich die Tür abschließt, schließt sie damit ebenso mit den letzten 40 Jahre ihres Lebens ab. Um ihrer Familie nicht zur Last zu fallen, zieht sie in ein Pflegeheim für alte Menschen. Das Eintauchen in den Alltag dort ist hart für die unabhängige, mental wache Yvonne, denn viele der Regeln im Heim wirken auf sie überflüssig, um nicht zu sagen infantil. Sie ist nicht bereit, sich alles gefallen zu lassen, und findet schnell Verbündete und Freunde unter den anderen Bewohnern. Gemeinsam beschließen die Senioren, sich ein großes Abenteuer zu gönnen: einen Ausflug an den See.

Séverine Vidal komponiert diese Geschichte über einen Lebensabend im Pflegeheim mit ruhigen Tönen und emotional aufrührenden Crescendi. Sie schildert Szenen eines Alltags, der oft grau ist, unverhoffte Höhepunkte wie eine späte Romanze jedoch ebenso beinhaltet wie zutiefst schwarze Stunden, in denen der Tod allzu greifbar wird. Die Zeichnungen von Victor L. Pinel sind realistisch und präzise, sein Blick auf das Alter kompromisslos aber wohlwollend, manchmal humorvoll schambehaftet, aber nie voyeuristisch.

Ins kalte Wasser

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