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8
Story
Zeichnung

Story

Ein expandierendes Universum, das aus der Comic-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist und gekonnt okkulte Fantasy mit Geschichte und Mythen mischt. Besonders einsteigerfreundlich und informativ, dank reichhaltigem Bonusmaterial und Text-Anmerkungen.

Zeichnung

Nicht das höchste künstlerische Niveau, jedoch dem Inhalt angemessen. Obwohl minimalistisch und eher schlicht, wage ich aber zu bezweifeln, dass „Hellboy“ in anderer Optik so gut funktionieren würde.

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Marcel Scharrenbroich
Happy BIRTHday, Höllenjunge!

Comic-Rezension von Marcel Scharrenbroich Jun 2019

„Oh Kacke…“
-Hellboy (ehemaliger Filmstar)

Mike Mignolas feuerroter Bengel feiert 2019 seinen 25. Geburtstag… und drischt mir damit knüppelhart ins Gesicht, wie alt ich eigentlich bin. Danke, Herr Mignola! Abgesehen davon, veröffentlichte der Cross Cult-Verlag zum Ehrenjahr ein überformatiges Heft mit zwei klassischen Storys, welches kaum durch die Tür und geschweige denn in irgendeinen Briefkasten passen würde.

Außerdem ist 2019 das Jahr, das „Hellboy“ zurück auf die Kinoleinwand bringt… beziehungsweise gebracht HAT. Von dort war sein „Call of Darkness“ nämlich schneller wieder verschwunden, als dass man dreimal „Beetlejuice!“ hätte rufen können, um mit dem Lottergeist einen anderen Bewohner von „unten“ zu beschwören, der es womöglich besser macht. Regisseur Neil Marshall, der mit „Dog Soldiers“, dem klaustrophobischen „The Descent“ und „Doomsday“ bereits einschlägige Genre-Erfahrung sammeln konnte, „Hellboy“-Schöpfer Mignola, der am Drehbuch mitschrieb und dem ganzen Unterfangen eine düstere Note verleihen sollte und ein aufstrebender Star, in Form von „Stranger Things“-Sheriff David Harbour, sollten eigentlich eine gute Ausgangslage sein, um den Wegfall von Guillermo del Toro und Ron Perlman zu verschmerzen. Tja, da haben alle Beteiligten aber kräftig auf Kies gefurzt, denn das Ding wurde tatsächlich DER Rohrkrepierer, der sich bereits nach ersten bewegten Bildern ankündigte. Auch der recht hohe (CGI-)Gewaltgrad und das werbewirksame Geprahle mit dem damit verbundenen „R-Rating“ half nicht, um über die eklatanten Schwächen des Films hinwegzutäuschen. Als dann auch noch Details über das Chaos während der Dreharbeiten ans Licht kamen, konnte man einen Deckel draufmachen und den ganzen Bums versenken. So sollen die Differenzen zwischen Produzenten und Regisseur derart ausgeartet sein, dass Marshall immer wieder in seine Anweisungen gegrätscht wurde und jedes Wort, das der Regisseur von sich gab, von Produzentenseite ins Gegenteil umgewandelt worden sein. Dieses Machtspiel grenzt schon an Sabotage am eigenen Werk und kommt einem eingesprungenen Roundhouse-Kick in die Visage eines jeden Kinogängers gleich. David Harbour soll mehrfach entnervt das Set verlassen und ganze Dialoge eigenmächtig mit seinem Co-Star Ian McShane umgeschrieben haben, da die uneindeutigen und widersprüchlichen Ansagen der Verantwortlichen sie zur Weißglut gebracht haben.

Ich wollte dem zuerst hoffnungsvollen Neubeginn eine echte Chance geben und mag David Harbour, doch ich hätte nicht gedacht, dass ich (dem von mir persönlich gnadenlos überschätzten) Guillermo del Toro einmal hinterhertrauern würde. Zugegeben, Ron Perlman war als „Hellboy“ eine Bank und sicherlich schwer zu ersetzen, doch nach del Toros Erstling, der durchaus Spaß macht und immer noch gut funktioniert, war seine „Goldene Armee“ doch ziemlich weit von der gedruckten Vorlage entfernt und trug fast nur noch die Handschrift des Regisseurs, als dass Mignolas Comics einbezogen wurden. Schon fast näher am „Harry Potter“-Universum als im „Hellboy“-Kosmos… worüber sich natürlich streiten lässt.

Machen wir also einen Haken unter den „Hänsel & Gretel: Hexenjäger“-Abklatsch, von dem es mit Sicherheit keine Fortsetzung mehr geben wird und hoffen, dass wenigstens die angekündigte Neuverfilmung von „Spawn“ einen Schritt in die richtige Richtung macht. Oscar-Preisträger Jamie Foxx in der Titelrolle, Jason Blums „Blumhouse Productions“ als Studio im Rücken und „Spawn“-Schöpfer Todd McFarlane erstmals auf dem Regiestuhl… was soll da schon schiefgehen? Aber das habe ich bei „Hellboy“ auch gedacht und nu haben wir den Salat… außerdem ist es seit der anfänglichen Euphorie der Beteiligten momentan erschreckend still um die Produktion geworden, was die Vorfreude schon wieder ein wenig bremst. Nun ja, selbst wenn es in die Hose geht, bleiben uns ja noch die Comics. So auch bei „Hellboy“… was eindeutig die bessere Wahl ist.

Erste (Huf)schritte

Widmen wir uns nun also dem ersten „Hellboy“-Kompendium. Einem schweren Ziegel, den man mühelos als Mordwaffe (nein, ich habe es NICHT ausprobiert) oder zum Häuserbau (DAS habe ich ausprobiert… und es KLAPPT!!!) verwenden könnte. Auf stattlichen 448 Seiten finden sich die ersten Abenteuer des feuerroten Höllen-Exilanten, die in einem edlen Hardcover Platz finden. Hervorragend verarbeitet, gefällt vor allem die gemaserte Oberfläche des Buches, welches zudem mit einem Lesebändchen versehen ist… natürlich in knallrot. Das Kompendium beinhaltet die drei „Hellboy“-Bände SAAT DER ZERSTÖRUNG, DER TEUFEL ERWACHT und SARG IN KETTEN.

Wie es sich für einen ersten Band gehört, beginnt man am Anfang… und dieser wird mit einem Vorwort von Autor Robert Bloch (1917 – 1994), dem Verfasser des Romans „Psycho“, eingeläutet. Jener Schriftsteller, der seine ersten Werke im amerikanischen Pulp-Magazin „Weird Tales“ veröffentlichte und von seinem literarischen Vorbild und späterem Kollegen H. P. Lovecraft maßgeblich in seinem Schaffen beeinflusst wurde, lobt Mignolas Arbeit in höchsten Tönen und prophezeit, dass „Hellboy“ alles beinhaltet, um zukünftige Comic auf ein höheres literarisches Niveau zu heben. Na, wenn DAS nicht neugierig macht…

SAAT DER ZERSTÖRUNG beginnt dann auch gleich mit dem Ritual, welches jene Dämonengestalt, die wir fortan als Hellboy kennen, in unsere Welt bringt. Am Weihnachtsvorabend des Jahres 1944 führen die Nazis ein satanisches Experiment vor der schottischen Küste durch. Ein obskurer Magier, der Hitler ein Wunder versprochen hat, ist die treibende Kraft hinter „Projekt Ragnarök“. Mit höllischen Mächten verbunden, öffnet der Magier das Portal zur Unterwelt und bringt ein Wesen zum Vorschein, mit dessen Hilfe Hitlers Schergen den Verlauf des Krieges umzukehren gedenken. Die amerikanische Regierung bekam jedoch früh genug Wind von dem Treiben der Deutschen und entsendete ebenfalls ein Team von Spezialisten. Unter ihnen auch Professor Trevor Bruttenholm. Unterstützt durch den kostümierten Helden Torch of Liberty, gelangt das „Ergebnis“ des Rituals in die Hände der Ranger-Einheit: ein Junge aus der Hölle.

Fast 50 Jahre sind seitdem vergangen und der „Hellboy“ steht seitdem im Dienste der B.U.A.P., der „Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen“. Professor Bruttenholm war in dieser Zeit wie ein Vater für Hellboy und so zögert dieser auch nicht lange, als er dessen Hilfe benötigt. Der Professor galt seit einer Arktis-Expedition als verschollen, kehrte aber bereits vor zehn Monaten wieder zurück. An Einzelheiten kann er sich nicht mehr erinnern, weiß aber, dass er mit den drei Cavendish-Jungs und einem erfahrenen Forscher unterwegs war. Dort, im eisigen Niemandsland, fanden sie eine alte Höhle, die bereits Generationen der Cavendish-Familie zu finden hofften. In ihr befand sich eine riesige, versteinerte Statue, die mit ihren Tentakeln einem gigantischen Ungeheuer glich. Unter ihr hockte eine menschenähnliche Gestalt, ebenfalls versteinert. Als der Professor sie berührte, schien Leben in sie zu fließen, doch… Hier reißen Bruttenholms Erinnerungen auf einmal ab. Fetzen von Geschehnissen liegen wild verstreut in seinem Kopf und gerade als er versucht diese zu sortieren, bemerkt sein Ziehsohn etwas ungewöhnliches im Büro des Professors. Frösche? Wo kommen auf einmal so viele Frösche her? Panisch stürmt der alte Mann los und versucht noch Hellboy zu warnen, doch plötzlich wird er von einem Froschmonster durch den Raum geschleudert. Zwischen Hellboy und dem Ungeheuer entbrennt ein wilder Kampf, aus dem der rothäutige Dämon als Sieger hervorgeht. Ein Sieger, der an diesem Tag aber umso mehr verliert… Trevor Bruttenholm hat den Angriff nicht überlebt.

Die drei Cavendish-Jungs, die seit der Expedition ins ewige Eis nicht mehr aufgetaucht sind und die lange Ahnengeschichte der Familie, deren Männer sich der bislang erfolglosen Suche verschrieben hatten, liefern die einzigen Anhaltspunkte für Hellboy und die B.U.A.P. … und so kommt es, dass der Ermittler sich mit seinen Kollegen Liz Sherman und Abe Sapien nach Cavendish-Hall aufmacht. Dem alten Anwesen der mysteriösen Familie. Hier hoffen sie, Antworten zu finden, doch es heißt, dass ein Fluch auf der Gegend liegt… und sie finden mehr, als sie eigentlich gesucht haben.

Der Mittelteil startet mit einem Vorwort von Autoren-Legende Alan Moore, der mit „Batman: The Killing Joke“, „From Hell“, „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“, seinen „Swamp Thing“-Runs, „V wie Vendetta“ und natürlich „Watchmen“ gleich mehrfach Comic-Geschichte geschrieben hat. Der Brite hält auch große Stücke auf Mike Mignolas Schöpfung und entlässt uns mit Schwärmereien in…

DER TEUFEL ERWACHT. Diesmal wird Hellboy zusammen mit seinem Team nach Rumänien geschickt. Hier sollen sie die Wiederauferstehung des berüchtigten Vampirs Vladimir Giurescu verhindern. Dieser kehrte bereits in Kriegen im 19. Jahrhundert immer wieder aufs Schlachtfeld zurück, obwohl er mehrfach tödliche Verletzungen von sich trug. Die Legende besagt, dass es in Giurescus Schloss einen bestimmten Raum gibt, der ihm bei Vollmondeinstrahlung neues Leben einhaucht und somit quasi unsterblich macht.

Hitler wollte sich die grenzenlose Macht des Vampirs während des Zweiten Weltkriegs zunutze machen. Er beauftragte Heinrich Himmler mit dem Projekt „Vampir-Sturm“ und entsandte eine Delegation, angeführt von Ilsa Hauptstein, um Giurescu zu rekrutieren. Jene Ilsa Hauptstein, die auch schon in „Projekt Ragnarök“ involviert war. Hitler bekam jedoch kalte Füße und ließ den Vampir und dessen Gefolge exekutieren. Sie sollten verbrannt werden und die Asche als Beweis für deren Tod dem Führer vorgelegt werden.

Die leere Holzkiste mit der Aufschrift „Giurescu, Objekt #666“, welche aus einem Wachsfigurenkabinett gestohlen wurde, brachte die B.U.A.P. erst auf die Spur des Vampirs. Howard Steinman, der Betreiber des Kabinetts, wurde erschossen aufgefunden. Recherchen haben ergeben, dass Steinman unter falschem Namen in New York lebte und es sich bei seiner Identität in Wahrheit um Hans Übler handelt… einer treibenden Kraft beim damaligen „Projekt Ragnarök“. Nun liegt der Verdacht nahe, dass Giurescus Leichnam nicht den Flammen zum Opfer fiel und entgegen Hitlers Anweisungen heimlich aus Deutschland geschafft wurde. Anscheinend hat jemand großes Interesse an der Auferstehung des Vampirs und will ihn zum einzigen Ort schaffen, wo dies möglich erscheint.

Die B.U.A.P. konnte die möglichen Standorte von Giurescus Rückzugsort auf drei Örtlichkeiten eingrenzen. Hellboy und sein Team müssen sich aufteilen, um das Schlimmste rechtzeitig zu verhindern.

Das Vorwort zum letzten enthaltenen Band stammt vom Comic-Autor und -künstler P. Craig Russell, der für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde und beispielsweise mit Neil Gaiman an dessen „Sandman“-Reihe arbeitete oder sein gruseliges Kinderbuch „Coraline“ in Comic-Form übertrug. Russell wird in seinen Worten auch nicht müde zu erwähnen, dass er stolzer Besitzer von fünf „Hellboy“-Originalseiten *neidisch auf den Tisch trommel* ist. Und zwar aus dem Comic…

SARG IN KETTEN. Dieser wird bei den Einzelveröffentlichungen als Band 4 geführt, da der dritte Ableger aus den Crossover-Titeln „Batman/Hellboy/Starman“ und „Hellboy/Ghost“ bestand. SARG IN KETTEN ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die allesamt aus der Feder Mike Mignolas stammen und den „Hellboy“-Kosmos um einige Aspekte erweitern. Zwar in sich abgeschlossen, werden trotzdem offene Fragen geklärt und vergangene Story-Elemente erneut aufgegriffen. Enthalten sind die Erzählungen DER LEICHNAM, DIE EISENSCHUHE, DIE BABA JAGA, WEIHNACHTEN IN DER UNTERWELT, SARG IN KETTEN, DIE WÖLFE VON ST. AUGUST und FAST EIN GIGANT. Mal als kurzer Snack für zwischendurch, mal als ausgedehnte Story, keilt sich Hellboy bei so mancher Geschichte gleich seitenweise mit seinen Kontrahenten. Inhaltlich gestaltet sich die Sammlung schön abwechslungsreich und ist in jedem Fall eine Bereicherung für das wuchtige Kompendium.

Auch Mike Mignola selbst lässt es sich nicht nehmen, einige Worte an die Leser zu richten und liefert immer wieder interessante Einblicke in die Entstehung der einzelnen Geschichten. Jeder der enthaltenen Einzelbände verfügt zudem über eine Galerie, die zum Ende mit tollen Artworks verschiedener Künstler aufwartet. SAAT DER ZERSTÖRUNG liefert nach Abschluss der Hauptstory zusätzlich noch die beiden Kurzgeschichten, die Mignola anfertigte, um „Hellboy“ einst zu promoten… quasi der Anfang vom Anfang.

Ein – im wahrsten Sinne – düsterer Klassiker

Obwohl die Geschichten, entgegen ihrer Erstveröffentlichungen, nun koloriert vorliegen, muss man sagen, dass „Farbe“ hier schon fast ein Fremdwort ist. Tiefes Schwarz dominiert die Seiten und Mignolas reduzierter Zeichenstil profitiert durchaus von dem Schatten-Schwall, der sich über die Panels ergießt. Er verstärkt die düstere Gothik-Atmosphäre und verleiht den Bildern, im Vergleich mit der schwarz-weißen Erstveröffentlichung, durch die farblichen Akzente mehr Tiefe. So angemessen und stimmungsvoll diese Inszenierung auch erscheinen mag, lässt sie auch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Mignolas Panels oftmals sehr detailarm ausfallen. Ähnlich wie bei seinem Autoren- und Zeichner-Kollegen Frank Miller („The Dark Knight Returns“, „Sin City“, „300“), kann man über die handwerkliche Qualität von Mike Mignola streiten, muss jedoch anerkennen, dass sich sein unverkennbarer Stil erfolgreich etabliert hat. Visuelle Highlights oder das große Staunen bleiben bei „Hellboy“ leider aus, dafür sind die Action-Sequenzen rasant in Szene gesetzt und bleiben dank des künstlerischen Minimalismus stets übersichtlich.

Fazit:

„Hellboy“ kann man unumstritten als Comic-Klassiker bezeichnen, dem der Erfolg Recht gibt. Ein umfangreiches Universum, das immer weiter expandiert und neue Storys sowie Spin-off-Serien zu Tage fördert. Die Mischung aus Mythologie, finsterer Folklore, Action und lovecraft‘schem Horror kann voll überzeugen und stützt sich zudem auf viele bekannte Sagen und Legenden. Für Einsteiger ins „Mignolaverse“ ist dieser Sammelband der optimale Startpunkt.

Zum Abschluss noch eine kleine WARNUNG: Ich rate (aus eigener Erfahrung) davon ab, das Kompendium im Liegen zu lesen und es dabei auf der Brust abzustützen. Sollte man einschlafen, läuft man nämlich Gefahr, dass einem der dicke Klopper in die Kauleiste brettert.

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