Der Gesang der Strygen - Teil 1: Schatten

Erschienen: Oktober 2005

Couch-Wertung

7
Story
Zeichnung

Story

Der Mix aus Verschwörungsthriller mit Mystery-Elementen ist spannend und kurzweilig. Tempo und Dynamik sind stimmig. Die Dialoge treiben die Handlung zügig voran.

Zeichnung

Der Leser wird mit abwechslungsreichen Settings bei Laune gehalten. Die Bilder von Richard Guérineau sind detailreich und stimmungsvoll - zu letzterem trägt vor allem auch die gelungene Kolorierung bei.

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André C. Schmechta
„Unerhört“ gelungener Mix aus Mystery, Action und Spannung

Comic-Rezension von André C. Schmechta Okt 2018

1997, New-Mexiko. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen besucht der Präsident der USA die geheime Militärbasis Southgate. Doch es kommt zu einem Zwischenfall. Teile der Anlage werden zerstört, der Präsident überlebt schwer verletzt.

Wer waren die Kriminellen, die die Anlage infiltrieren konnten? Und offensichtlich gab es noch einen weiteren unbekannten Eindringling, der allerdings noch Schlimmeres verhindert hat.

Die Unsicherheit in Regierungskreisen ist entsprechend groß. Ein Schuldiger für den Vorfall wird gesucht und so gerät Kevin Nivek, Leiter des Sicherheitsdienstes, schnell ins Kreuzfeuer der ranghohen Beamten. Nivek fühlt sich zu Unrecht verurteilt und wähnt sich als idealen Sündenbock. Doch seine Gegenwehr hilft wenig, er wird kurzerhand entlassen.

Mysteriöse Vorkommnisse

Bis hier gelesen mag die Geschichte nach einem actionreichen Polit-Thriller in Militärkreisen klingen. Doch der Leser des Auftaktbandes der Comic-Reihe ist den amerikanischen Regierungsbeamten und der Hauptfigur natürlich einen Schritt voraus und weiss bereits, dass der unbekannte Eindringling eine Frau war. Sie hat die Saboteure des Militärkomplexes im letzten Moment ausgeschaltet.

Zugleich machte sie aber eine überaus geheimnisvolle Entdeckung. Ein seltsamer großer und unförmiger Schatten war zur Tatzeit auf den Überwachungsmonitoren auszumachen - und dieser Schatten scheint offensichtlich nicht menschlichen Ursprungs... Wer oder was war dieses Wesen?

Ganz so düster, wie das Cover vielleicht zunächst suggerieren mag, ist der Auftaktband der Comic-Serie „Der Gesang der Strygen“ dabei gar nicht. Das ist auch nicht weiter tragisch. Der Leser wird mit abwechslungsreichen Settings bei Laune gehalten. Die Bilder von Richard Guérineau sind detailreich und stimmungsvoll - zu letzterem trägt vor allem auch die gelungene Kolorierung bei.

Eric Corbeyran und Richard Guérineau legen insgesamt ein gutes Timing hin. Tempo und Dynamik sind stimmig. Die Dialoge treiben die Handlung zügig voran. Die Hauptfiguren erhalten erste Konturen. Insgesamt kommen eher kleinere Panels zum Einsatz. So ist auf jeder Doppelseite immer ordentlich was zu sehen und doch wirkt das Szenario dadurch nicht unübersichtlich.

Gemeinsam gegen mächtige und einflussreiche Gegner

Natürlich wird bald klar, dass oberste Militärfunktionäre mehr wissen, als sie zugeben und so kommt auch hier wieder schnell der Serienklassiker Akte-X in den Sinn, wenn Vergleiche herangezogen werden wollen.

Kevin Nivek jedenfalls will die Sache nicht auf sich beruhen lassen und treibt eigene Nachforschungen voran. Von dem alten Josh bekommt er ebenso Unterstützung, wie von seiner ehemaligen Bekanntschaft Melinda. Sie arbeitet in einem Labor der Regierung und leitet die Autopsie einer verkohlten Leiche, die nach dem Unglück auf Southgate gefunden wurde. Auch hier liegt der Verdacht mehr als nahe, dass es sich bei der Leiche keineswegs um einen normalen Menschen handelt.

Doch ihre Gegner sind wachsam und so gerät auch Melinda ins Visier. Und die unbekannte Frau? Für wen arbeitet sie? Welches Motiv treibt sie an? Nach einem ersten Aufeinandertreffen beschließen sie gemeinsam zu arbeiten. Und so beginnt der Wettlauf gegen mächtige und einflussreiche Gegenspieler.

Fazit:

Der Mix aus Verschwörungsthriller mit Mystery-Elementen ist spannend und kurzweilig. Fans des Genre können bedenkenlos zugreifen. Mit einer ordentlichen Portion Action wird die Geschichte temporeich erzählt und ist atmosphärisch gezeichnet. Die Figuren haben allesamt Potential, um weitere Bände dichter auszugestalten - 17 von insgesamt 18 Bänden sind bereits im Verlag Bunte Dimensionen erschienen.

Im Auftaktband „Schatten“ bleibt aber noch sehr vieles im Dunkeln, der Gesang der Strygen noch stumm. Erst ein dramatischer Cliffhanger weist erstmals auf den klangvollen Serien-Titel hin.

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