Couch-Wertung

8
Story
Zeichnung

Story

Eine einfache Handlung, welche erst gegen Ende mit ein paar Entde-ckungen zum Weiterlesen der Serie anregt.

Zeichnung

Gute Zeichnungen. Sie sind dynamisch und vermitteln ein Flair von Science Fiction.

Leser-Wertung

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Thomas Breuer
Weltraumcamping mit Hindernissen

Comic-Rezension von Thomas Breuer Aug 2020

Ein Schulausflug klingt nicht gerade aufregend. Findet er aber im Weltall statt, ist das Abenteuer vorprogrammiert. Vor allem, wenn die Reise nicht nach Plan verläuft.

Wie sind wir denn da hingekommen?

Mal schnell auf einen anderen Planeten fliegen, klingt für uns nach Zukunftsmusik. Im Jahr 2063 gehört dies zum Alltag. So treffen sich neun Jugendliche auf dem Weltraumflughafen wieder. Sie gehören alle in dieselbe Klasse und haben sich für einen abenteuerlichen Schulausflug zum Planeten Mcpa angemeldet. Dort sollen sie für ein paar Tage campen. Augenscheinlich fehlen jedoch ein paar neue Schüler. Allen voran Kanata Hoshijima. Der draufgängerische Junge weiß sich in den Mittelpunkt zu Spielen und beansprucht gleich mal den Kapitänsposten für sich. Aber auch Aries Spring ist neu in der Klasse und muss die anderen Mitglieder erst mal kennenlernen.

Auch wenn der Flug nach Mcpa ruhig verläuft, wartet bei der Ankunft auf den Planeten eine Überraschung auf die Crew. Der Reihe nach werden sie von einer seltsamen Kugel verschluckt. Plötzlich finden sich die Kinder im Weltall wieder. Zu ihrem Glück ist in der Nähe jedoch ein verlassenes Raumschiff. Als sich alle darin retten können, müssen sie entsetzt feststellen, dass sie 5012 Lichtjahre von ihrem alten Standpunkt entfernt sind.

Gemeinsam sind wir stark

Nachdem der erste Schock überwunden ist, setzten sich die Kinder zusammen, um Pläne zu schmieden. Es gilt im Weltraum zu überleben. Hier trifft es sich gut, dass Kanata sich als Kapitän hervortut. Schon als Kind geriet er bei einem Schulausflug in eine brenzlige Situation, wo es ums nackte überleben ging. Der Ausflug endete in einer Tragödie. Dieses Erlebnis hat den Jungen derart geprägt, dass er das Ziel hat, alle seine Freunde sicher nach Hause zu bringen. Dafür muss die Truppe erst richtig zusammen finden und sich kennenlernen. Bei einigen Mitgliedern, die sich schon länger kennen, sind die Fähigkeiten klar. Somit ist auch schnell ein Steuermann gefunden. Bei anderen Teammitgliedern, wie bei Aries, werden die Stärken erst später entdeckt. So unterstützt sie ihre Freunde bei der Nahrungssuche auf einen fremden Planeten, was sich als nicht ganz einfach herausstellt.

Odyssee durchs Weltall

Science Fiction-Fans kennen das Problem sicher, da macht man mal schnell einen Ausflug ins All und schwupp-di-wupp hat man sich verirrt. Sei es ein Wurmloch oder ein anderes Wesen, was diese Misere auslöst. Auch in dieser Mangaserie findet der Leser ein ähnliches Dilemma. Da leider auch im Jahr 2063 nicht so schnell nach Hause telefoniert werden kann, dürfen sich die Leser auf eine ausgiebige Weltraumreise freuen. Trotz guten Zeichenstils, der Dynamik vermittelt, mag jedoch der Abenteuerfunke nicht wirklich übergreifen. Vorerst zeigt dieser Band nur, wie sich die Truppe kennenlernt und sich organisiert. Erst gegen Ende dieses ersten Teils zeichnet sich eine interessante Story ab, die zum weiterverfolgen der Handlung anregt.

Fazit:

Ein gut gezeichneter Manga, der sicher durch sein Thema einige Leser anspricht. Jedoch wird nicht jeder die Handlung mit Feuer und Flamme verfolgen. Schlussendlich kann gesagt werden, die Geschichte bleibt… faszinierend.

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Letzte Kommentare:
21.08.2020 10:26:01
MoMe

Normalerweise schreckt mich das Weltraumthema ja eher ab, doch das Cover von „Astra Lost in Space“ gefiel mir auf Anhieb. Hier ließ sich schon den Zeichenstil von Kenta Shinohara erahnen. Die Rückseite gewährte neben dem Klappentext noch weitere zeichnerische Einblicke. Das sprach mich schon mal an, sodass ich gespannt auf die eigentliche Geschichte gewesen bin.

Beim Öffnen des Mangas wurde ich von einer gefalteten Seite überrascht. Beim Aufklappen ergab sich eine Doppelseite mit einem kolorierten Bild der Schüler-Gruppe, die in diesem Manga die Hauptrolle innehatte. Dieses war gleich zu Anfang ein Highlight, denn es vermittelte mir schon mal den ersten Eindruck zu den Figuren. Auch wurde gleich deutlich, dass Kenta Shinohara Wert auf unterschiedliches Aussehen gelegt hatte. Mir ist das persönlich immer sehr wichtig, denn wenn mehrere Personen eine Rolle spielen, ist es unablässig sie auch im Geschehen zweifelsfrei erkennen zu können.

Der Start in die Geschichte war spannend und informativ. Zwei Charaktere lernte ich gleich zu Beginn besser kennen, Aries Spring und Kanata Hoshijima. Ich mochte beide auf ihre eigene Art sofort und ich hatte Lust mit ihnen auf das Abenteuer Planetencamp zugehen.

Besonders gut gefiel mir, dass alle Charaktere unterschiedlich aufgebaut und verschiedene Fähigkeiten hatten. Das machte die Truppe zwar zu einem bunten Haufen, aber gleichzeitig auch interessant und spannend.
Ihre Vielschichtigkeit wurde erst nach und nach preisgegeben, drei der insgesamt neun Hauptfiguren blieben in diesem Band noch ziemlich blass für mich. Ich konnte sie noch nicht richtig einschätzen, denn sie gaben von sich aus noch nicht so viel preis. Andererseits hätte dies auch den Rahmen des ersten Bandes gesprengt und für mich war das okay. Immerhin kannten sich die Schüler untereinander kaum, so muss das zusammengewürfelte Team sich erst noch finden, um eine Einheit werden zu können.
Bei zwei Figuren war schon jetzt eine Entwicklung spürbar und das gefiel mir sehr. Insgesamt hatte sich schon jetzt die Gruppendynamik ein wenig verändert und das war faszinierend mitzuerleben.

Die Geschichte spielt im Jahr 2063 und Kenta Shinohara gab wichtige Informationen rund um diese Zeit an. Das empfand ich als nützlich und sorgte dafür, dass ich gut im Handlungsgerüst ankam. Zwischendrin gab es Sonderseiten, die sogenannte Materialsammlung, in der mich der Zeichner beispielsweise mit technischen Details zu Raumanzügen versorgte. Dies verlieh der Story noch mehr Tiefe und blähte vor allem nicht die Interaktion zwischen den Protagonisten auf.

Ich wußte es zu schätzen, dass Kenta Shinohara sich keinerlei Weltraum Klischees bediente, sondern sogar noch einige wissenswerte und wissenschaftlich korrekte Punkte, wie Gravitation und Vakuum, einfließen ließ. Diese verknüpfte er gekonnt mit der Geschichte und rundete den positiven Gesamteindruck ab.

Der Zeichenstil gefiel mir ausgesprochen gut. Er war detailliert, sauber umgesetzt und ausdrucksstark. Vor allem die unterschiedlichen Schauplätze waren faszinierend. Sie strotzten nur so vor Kreativität und Einfallsreichtum. Dabei wurden sie realistisch dargestellt, selbst der fremde Planet mit seiner eigenen Flora und Fauna.
Auch die dargestellten Emotionen kamen bei mir an und verliehen den Charakteren Lebendig- und Glaubwürdigkeit.

Obwohl dies eine Science-Fiction Reihe ist, glänzte der erste Band mit reichlich Action. Das erzeugte eine durchweg spannende Grundstimmung, die oft in gefährlichen und packenden Situationen gipfelte. Der Unterhaltungswert war hier extrem hoch und ich bedauere es jetzt schon so lange auf Band 2 warten zu müssen, denn das Ende hatte einen gemeinen Cliffhanger in petto.

Fazit:
Ein vielversprechender Start in Reihe von „Astra Lost in Space“. Großartige Handlungen, ausdrucksstarke Figuren und eine tolle Umsetzung.

Alita:
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