Adler ohne Krallen

Erschienen: Juni 2012

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Im Jahr 1903 wurde das härteste Radrennen der Welt geboren: die Tour de France. Am Pic du Midi in den Pyreneen lebt Antoine, und er wird vom Radsportfieber gepackt. Als ihm in einer Frostnacht alle Zehen erfrieren, fertigen ihm die Freunde hölzerne Prothesen an. Und tatsächlich zieht Antoine ein in den Olymp des Radsports.

Adler ohne Krallen

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21.03.2020 19:36:44
Achim E. Stühler

Im Jahr 1903 wurde das härteste Radrennen der Welt geboren: die Tour de France. Am Pic du Midi in den Pyrenäen lebt Antoine Fario. Durch einen Zufall wird er vom Radsportfieber gepackt. Sein einziges Ziel ist es von nun an, an dem Rennen teilzunehmen.

Gerade aus der Armee entlassen, kehrt Antoine in sein Heimatdorf zurück. Er wohnt bei seiner Großmutter, da seine Eltern schon vor längerer Zeit verstorben sind. Dort nimmt er einen gefährlichen Job als Träger an, hinauf zum Observatorium, um an die finanziellen Mittel zu kommen, mit denen er sich seinen Traum erfüllen kann: er will Radrennfahrer werden.

Im Observatorium arbeitet der Astronom Camille Peyroulet. Die beiden Männer werden Freunde und sportlich Verbündete im Geiste. Als Antoine das Geld für ein Rennrad endlich zusammen hat, wird ein Teil vom Dach des Hauses, in dem Antoine und seine Großmutter leben, durch Schneemassen zerstört. Das Geld geht für die Reparatur drauf.

Sein Einsatz als Träger wird daher immer verbissener. Er mutet sich viel zu große Lasten zu und nimmt den schwierigen und steilen Weg auch im tiefsten Winter auf sich. Dabei gerät er eines Tages in eine Lawine und überlebt nur knapp. Seine Zehen an beiden Füßen müssen wegen zu starker Erfrierungen amputiert werden. Sein großes Ziel ist damit in weite Ferne gerückt. Doch Antoine beißt sich durch und wird zu einem Helden der Tour de France. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Sein Lebensweg nimmt eine tragische Wendung.

Die 72 Seiten der Story sind etwas Besonderes. Schon wegen der nicht alltäglichen Thematik. Auch wenn es nicht das erste Buch über die Tour ist. Mehr als auf den sportlichen Teil, verwendet der Autor sein Szenario, um sehr detailliert das persönliche Schicksal von Antoine Fario zu schildern. Er gehört zur einfachen Landbevölkerung, denen das Leben nicht viel zu schenken hat außer schlecht bezahlter Arbeit. Wenn wundert es da, wenn ein Franzose von der Teilnahme an der Tour de France träumt – Ruhm und Anerkennung inklusive.

Doch die Geschichte von Antoine ist nicht die eines Gewinners…

Autor Christian Lax hat eine sehr persönliche Beziehung zum Radsport. Er ist selbst Radsportfan. In seinem Vorwort geht er darauf ein und widmet das Buch allen, die wie er viele Stunden auf dem Sattel verbracht haben. Und natürlich allen, die an der Tour de France teilgenommen haben, ob als Sportler, vom TV oder der Presse.

Passend zum tristen Lebensumfeld in den Bergen sorgt Lax durch die vorwiegend erdigen Farben für eine eher beklemmende Stimmung. Einzig der blaue Sternenhimmel lädt zum Träumen ein. Die Atmosphäre der Handlung kommt gut rüber und macht neben dem Thema den Reiz der Story aus.